Zahnarztpraxis Stefanie Biesel & Kollegen in Buxtehude informiert: Parodontitis früh erkennen

Parodontitis gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Zahnhalteapparates und entwickelt sich oftmals schleichend. Gerade das macht sie so tückisch: In vielen Fällen verursacht die Erkrankung zunächst keine Schmerzen und kann deshalb über einen längeren Zeitraum unbemerkt bleiben. Ohne Behandlung kann eine Parodontitis jedoch zunehmend das Gewebe und den Knochen schädigen, die den Zahn im Kiefer verankern. Im fortgeschrittenen Stadium können sich daher Zähne lockern und letztlich verloren gehen.

Umso wichtiger ist es dem Team unserer Praxis in Buxtehude, Veränderungen am Zahnfleisch möglichst frühzeitig zu erkennen. Eine unkomplizierte und bewährte Untersuchungsmethode ist der Parodontale Screening Index, kurz PSI. Er gibt unseren Zahnärztinnen erste Hinweise darauf, ob das Zahnfleisch gesund ist oder Anzeichen einer Zahnfleischentzündung beziehungsweise einer möglichen Parodontitis vorliegen.

PSI in unserer Zahnarztpraxis in Buxtehude – wie läuft die Untersuchung ab?

Die Erhebung des PSI ist eine vergleichsweise einfache Untersuchung. Wir verwenden dafür eine spezielle stumpfe Parodontalsonde mit einer Längenmarkierung und einem kleinen kugelförmigen Ende. Die Sonde wird vorsichtig zwischen Zahn und Zahnfleisch geführt. Dabei beurteilen wir unter anderem die Tiefe der Zahnfleischtaschen, eine mögliche Blutungsneigung sowie Rauigkeiten an der Zahnoberfläche.

Für die Auswertung wird das Gebiss in sechs Bereiche, sogenannte Sextanten, unterteilt. Für jeden dieser Bereiche wird der jeweils höchste ermittelte Wert dokumentiert. Die Ergebnisse werden in Codes von 0 bis 4 zusammengefasst. Auf diese Weise erhalten wir schnell einen Überblick über den Zustand des Zahnfleisches und können beurteilen, ob weitere Untersuchungen in unserer Zahnarztpraxis in Buxtehude erforderlich sind.

Was bedeuten die PSI-Werte?

Ein Code 0 spricht zunächst für gesunde parodontale Verhältnisse. Damit das so bleibt, empfehlen Zahnärztin Stefanie Biesel und ihr Team eine sorgfältige häusliche Mundhygiene und individuell abgestimmte Prophylaxemaßnahmen.

Die Codes 1 und 2 weisen auf entzündliche Veränderungen des Zahnfleisches beziehungsweise zusätzliche lokale Faktoren hin, die genauer betrachtet werden sollten. Hier spielt insbesondere die Verbesserung der Mundhygiene eine wichtige Rolle.

Bei Code 3 oder 4 besteht ein weitergehender Abklärungsbedarf. Diese Werte können auf vertiefte Zahnfleischtaschen und damit auf eine mögliche Erkrankung des Zahnhalteapparates hinweisen. Wichtig ist uns dabei: Der PSI ist ein Screeningverfahren und noch keine abschließende Parodontitisdiagnose. Bei auffälligen Befunden führen wir deshalb gegebenenfalls eine ausführlichere parodontale Untersuchung in unserer Zahnarztpraxis durch. Erst auf dieser Grundlage lässt sich feststellen, ob eine Parodontitis vorliegt und welche weiterführende Behandlung sinnvoll ist.

Warum die Früherkennung beim Zahnarzt so wichtig ist

Je früher unsere behandelnden Zahnärztinnen entzündliche Veränderungen am Zahnfleisch erkennen, desto besser können wir darauf reagieren. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen helfen dabei, Veränderungen wahrzunehmen, bevor größere Schäden am Zahnhalteapparat entstehen.

Der PSI ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der parodontalen Früherkennung. Bei gesetzlich Versicherten kann die Erhebung des Parodontalen Screening Index in der Regel einmal innerhalb von zwei Jahren als Kassenleistung erfolgen.

In unserer Zahnarztpraxis in Buxtehude legen wir großen Wert darauf, nicht erst dann zu handeln, wenn Beschwerden auftreten. Gerade bei einer häufig lange unbemerkten Erkrankung wie der Parodontitis sind Vorsorge, eine gründliche Mundhygiene und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen entscheidende Bausteine für den langfristigen Erhalt der eigenen Zähne. Vereinbaren Sie gerne einen Termin. 

 

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